Plakatkünstler

Carigiet, Alois

Biografie

Alois CARIGIET wurde 1902 in Trun/GR geboren, wo er 1985 starb,

Gebrauchsgrafiker, Maler und Illustrator. Alois Carigiet war der ältere Bruder des späteren Schauspielers Zarli Carigiet. Er kam 1911 mit seinen Eltern nach Chur. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler in Chur arbeitete er 1923-27 in einem Zürcher Reklame-Atelier und 1927-33 als selbständiger Gebrauchsgrafiker in Zürich, ohne fachlich ausgebildet zu sein. Er wurde Mitbegründer des Cabaret Cornichon, für das er das Signet, die Prospekte, Bühnenbilder und Kostüme entwarf. Er arbeitete auch für das Stadttheater und das Corso-Theater in Zürich. Carigiet illustriert diverse Kinderbücher. 1939 folgte der Wechsel vom Grafiker zum freischaffenden Künstler, als er nach Obersaxen umsiedelte.

Dort arbeitete er auch an der Illustration von Kinderbüchern. Am bekanntesten wurde der Schellen-Ursli (Text von Selina Chönz), mit dem der Engadiner Brauch des Chalandamarz weltbekannt wurde. Die folgenden Kinderbücher wie „Flurina und das Wildvöglein“ erreichten nicht ganz diesen Bekanntheitsgrad, sind aber aus künstlerischer Sicht nicht weniger wertvoll.

Es folgten Ausstellungen in Schaffhausen, Solothurn und Genf. 1950 zog er wieder nach Zürich. 1956 schuf er im Auftrag der Brauerei Falken (Schaffhausen) die Fassadenmalerei des „Schwarzen Adler“ in Stein am Rhein. 1960 kehrte Alois Carigiet in den Kanton Graubünden zurück, wo er 1985 starb.

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